Diahren

Diahren, 10km westlich von Lüchow, gehört heute zur Gemeinde Waddeweitz, war aber wie alle Rundlinge bis 1972 selbständige Gemeinde und liegt im Quellgebiet des Püggener Mühlenbaches auf 33m NN. Erstmals erwähnt wurde Diahren 1330 im Lüneburger Lehnsregister. 1450 werden 8 Hakenhufen genannt, davon 7 der Familie von Plato zu Lehen.

Der Großbrand 1808 zerstörte den größten Teil des Dorfes. Beim Wiederaufbau wurde die nördliche Höfezeile begradigt (ähnlich wie in Satemin). Es finden sich heute fast nur zum Dorfplatz stehende Vierständerhäuser mit einem alten Baumbestand.

Ein Drittel der Gemarkungsfläche ist Wald. Der Rest Wiesen und Ackerflächen mit schwach lehmigen Sandböden, nach Norden hin sind die alten Hofwiesen erhalten geblieben. Die Niederungen im Westen haben grundwasserbeeinflußte Gleyböden. Während um 1900 über 100 Einwohner gezählt wurden, sind es in den letzten Jahrzehnten 60-75.

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