Klennow

Der Rundling Klennow war im neunzehnten Jahrhundert bekannt für seine dicht an dicht stehenden Vierständerhäuser, die ein perfektes Rund darstellten. Heute sind einige Baulücken und Modifikationen an den Fachwerkgiebeln zu bemerken.

Erstmalig erwähnt wurde Klennow im Lüneburger Lehensregister als 1360 als Klenowe (slaw. klen = Ahorn), später als Kleynow oder Clennow. Im Jahr 1769 vernichtete ein Brand knapp die Hälfte der damals 18 geteilten Hofstellen.

Heute rauscht man auf der L261 an Klennow vorbei, bis in die siebziger Jahre jedoch floss die Jeetzel direkt am Dorf entlang, und regelmäßiger Schiffsverkehr verband Klennow mit Lüchow und Salzwedel – bis 1908. Auch waren die Marschgebiete hier seinerzeit sehr feucht. Seit 1972 ist Klennow eingemeindet mit Dolgow und den kleineren umliegenden Dörfern. Einen Eiwohnerschub gab es mit den Flüchtlingswellen nach dem zweiten Weltkrieg (über 500 Bewohner), ansonsten hatte Klennow stets um die 300 Einwohner.

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