Saaße

SateminSaaße befindet sich etwa 1,5km südöstlich von Lüchow, am Übergang zur Jeetzelniederung im alten Flurgebiet Bröcking. Saaße wurde erst spät, im Jahre 1548, als Zatze urkundlich erwähnt, seinerzeit mit 6 Hufen. Es ist wohl kaum slawischen Ursprungs; die Annahme, der Name hinge mit poln. Sasy (Sachsen) bleibt willkürlich.

1822 zerstörte ein Brand 8 Hofstellen, doch der Rundling wurde in seinem alten Grundriss wieder aufgebaut, so dass es heute 10 Haupthäuser und eine Kossaterstelle gibt. Im neunzehnten Jahrhundert kamen acht Abbauerstellen östlich der heutigen Bundesstraße 248 hinzu.

1880 wurden unweit von Saaße mittelalterliche Waffenteile gefunden; seitdem ist von einer Burg Saaße in der Gegend die Rede. Allerdings gibt es keine urkundlichen Hinweise auf ein solches Bauwerk. Der Rundling in Saaße steht insgesamt unter Denkmalschutz, zur Zeit sind noch zwei landwirtschaftliche Betriebe vorhanden.

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